Duo Bergerac

Pädagogische Arbeit


Selbstverständnis und pädagogische Grundhaltung

Das Kind wird wertgeschätzt, respektiert und ohne Bedingungen angenommen.
„So wie du bist, so bist du richtig und einzigartig, mit all‘ deinen Stärken und Schwächen“.

Erziehung bedeutet für uns, Kinder in ihrer Entwicklung zu einem selbstzufriedenen und selbsttätigen Menschen, liebevoll zu begleiten und zu unterstützen. Für eine gute Entwicklung möchten wir, dass sich die Kinder bei uns sicher und wohl fühlen. Wir gewöhnen jedes Kind individuell ein und arbeiten dabei eng mit den Eltern zusammen. Wir bieten den Kindern und Eltern Schnuppertage an. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass bei Bedarf Eltern mit ihrem Kind die ersten Tage gemeinsam den Kindergarten besuchen.

Bildung und Lernen

Kinder wollen lernen und tun dies den ganzen Tag. Dabei geht Bildung vom Kind aus und seine Interessen sind entscheidend. Wichtig ist die emotionale Atmosphäre in der sie lernen. Sie lernen am besten und sind am kreativsten, wenn sie sich wohl fühlen und mit Freude lernen. Mit Freude lernen heißt aber nicht, dass Lernen stets Spaß machen muss. Kinder strengen sich gerne an und lernen mühsam durch Wiederholungen. Gemeinsame Aktionen und Erlebnisse geben den Kindern Anregung, Erlebtes und Erfahrenes weiter zu entwickeln. Wir bieten den Kindern verschiedene Lernformen an.

 

Freispiel

Während des Freispiels pflegen die Kinder ihre Freundschaften, spielen in den verschiedenen Ecken, basteln, malen bauen, puzzeln, spielen Tischspiele usw. Sie entscheiden sich für eine Sache, suchen sich Kinder oder auch Erwachsene und verfolgen ihre Interessen und sind in diesem Zusammenhang kleine Forscher. Sie erleben in einer Kleingruppe das soziale Miteinander im Erfolg und auch im Misserfolg.

Lernen im Alltag

Beim Lernen im Alltag geht es um ebenso wichtige Dinge, wie der Umgang mit Besteck, das gemeinsame Essen, Zähne putzen, der Gang zur Toilette, An- und Ausziehen. Anfangs benötigen sie oft noch Hilfe, aber mit der Zeit lernen sie durch Ausprobieren und Nachahmen, wie sie sich im Alltag immer sicherer und selbständiger bewegen können.

Projektarbeit und gezielte Angebote

Projektarbeit heißt, dass die Kinder aktiv an der Gestaltung des Kindergartenalltags beteiligt sind. Gezielte Angebote kommen oft aus dem Ideenreichtum der Kinder, in dem sie neue Bücher von zu Hause mitbringen oder Impulse geben, die aus einer Spielsituation entstanden sind. Wir besprechen gemeinsam, was wir tun wollen und lassen sie mit ihren eigenen Ideen die Themenwand gestalten. Bei Projekten erleben Kinder sich als selbstwirksam und als aktive Gestalter von Zeit und Raum. Dies stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit.

 

Religiöse Bildung

Religiöse und ethische Bildung bieten dem Kind ein Fundament, auf dem es die spezifische Sicht der Welt und der Menschen entfalten kann und das ihm dabei hilft, Antworten auf Fragen nach Sinn und Deutung zu finden. Die großen Feste in unserer Gesellschaft basieren auf religiösen Hintergrund und sollten mit den Kindern thematisiert werden. Wir lesen mit den Kindern biblische Geschichten, feiern kirchliche Feste und gestalten gemeinsam mit ihnen unsere kleine Weihnachtsfeier. Dabei werden wir durch den für die Kinderarbeit zuständigen Gemeindepfarrer einmal wöchentlich unterstützt.

Sprachliche Bildung

Sprechen ist eine der wichtigsten Lernleistungen kleiner Kinder, um sich zu verständigen und die materielle, soziale und geistige Welt zu erschließen. Wir fördern die Sprachentwicklung mit unserer Gesprächsrunde, in der die Kinder von ihren Erlebnissen am Wochenende berichten. Wir setzen gezielt Spiele ein, bei denen die Kinder sich sprachlich einbringen müssen. Der Stuhlkreis ermöglicht ein vielfältiges Sprachangebot durch Singen verschiedener Lieder, Reime sowie Spiel mit Sprache und Freude zur Weiterentwicklung der eigenen Sprache.

Übergang vom Kindergarten in die Grundschule

Die Vorschulkinder treffen sich wöchentlich im Mehrzweckraum. Dort bereiten wir sie mit verschiedenen Aktionen und Projekten auf die Schule vor, z.B. die Hospitation in der 1. Klasse, ein Erste-Hilfe-Kurs, die Besichtigung der Polizei, der Feuerwehr, der Stadtreiniger, der Holzwerkstatt der Caritas, sowie ein Abschiedsausflug.

Was es sonst noch gibt

  • Gemeinsames Frühstück
  • Horchwiese (alle Kinder ruhen, hören dabei eine CD o.ä.)
  • einmal in der Woche kommt der Pfarrer (er spielt Gitarre, singt und erzählt Geschichten aus der Bibel)
  • Feste und Feiern
    - Erntedankfest
    - Laternenfest
    - Weihnachtsfeier
    - Faschingsfeier
    - Osterfeier
    - Sommerfest
    - Ausflüge mit Eltern
  • Unternehmungen und Exkursionen
    Besuch von Löwenburg, Schloss Wilhelmshöhe, Feuerwache, Polizei, Museen, Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Besuch Markthalle, beim Bäcker, beim Bauern usw.
  • … und vieles mehr